Lasst uns gemeinsam versuchen, uns vorzustellen, wie die nächste Generation von Haushaltsrobotern aussehen wird und was sie leisten werden.
Von welcher Art Serviceroboter träumen wir?
Roboter sind längst Teil unseres Alltags. Sie sind in fast jedem Haushalt zu finden. Nicht jedem ist das bewusst. Zur Erinnerung: Ein Roboter ist ein Gerät, das so programmiert ist, dass es eine bestimmte Aufgabe selbstständig ausführt. Schauen Sie sich um, gehen Sie durch Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Sie werden mir wahrscheinlich zustimmen, dass moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler, Multikocher und programmierbare Backöfen, autonome Staubsauger und smarte Lautsprecher diese Definition gut erfüllen.
Der Unterschied besteht darin, dass es sich um spezialisierte Maschinen handelt, die nur für eine bestimmte Tätigkeit entwickelt wurden. Außerdem sind sie nicht besonders intelligent. Wir träumen von universellen, multifunktionalen Geräten. Gleichzeitig sollten sie über genügend Intelligenz verfügen, um ihnen frei Anweisungen geben zu können. Dieses Bild ist seit Langem von Science-Fiction geprägt, und viele Menschen stellen sich unter dem Wort „Roboter“ etwas Ähnliches wie oben beschrieben vor. Dabei gilt es gemeinhin als selbstverständlich, dass solche Roboter menschenähnlich sein sollten.
Welche Serviceroboter gibt es heute schon?
Gemessen an den jüngsten Erfolgen von Robotikingenieuren und Entwicklern von Modellen künstlicher Intelligenz stehen wir bereits kurz davor, den Traum vom universellen Roboter zu verwirklichen. Oder vielleicht haben wir diesen Schritt sogar schon hinter uns gelassen. Um dies zu verdeutlichen, betrachten wir einige Beispiele von Modellen, die bereits in der Realität realisiert wurden.
Dieser „Bürgersteig“-Roboter, der einem hochentwickelten Einkaufswagen ähnelt, ist für den Transport kleinerer Lasten konzipiert. Dazu gehören Pakete, Briefe, Lebensmittel und ähnliche Artikel. In Zukunft könnte ein solcher Roboter problemlos die Rolle eines Haushaltshelfers übernehmen, der für ihn einkauft und seinen Besitzern so die Zeit für den Einkauf im Laden erspart. Darüber hinaus ist die Weiterentwicklung solcher Roboter zu einer Art Roboter-Rikscha leicht vorstellbar.
Büroboten, Kellner und Reinigungskräfte von KEENON
Diese stetig wachsende Roboterreihe hatte ursprünglich eine einfache Funktion: die Auslieferung kleiner Dokumente und ähnlich großer Gegenstände in Büroräumen. Im Laufe der Zeit wurde die Produktpalette um Kellner erweitert, die Kunden beraten und Speisen und Getränke am Tisch servieren, Verkaufsassistenten, die Kunden begleiten und Waren zur Kasse oder zum Ausgang bringen, Reinigungsroboter und weitere. Es ist wichtig zu beachten, dass viele dieser Roboter trotz fehlender Hände oder Greifarme dennoch über eine eigene Funktionalität verfügen. KEENON Roboter lassen sich, grob gesagt, als anthropomorph beschreiben. Es ist außerdem erwähnenswert, dass der genannte Entwickler nicht der einzige ist, der in diesem Bereich der Robotik arbeitet. Ein Beispiel dafür ist der CLOi ServeBot von LG kann auch erwähnt werden.
Ein Assistent mit Händen von AEOLUS
AEO ist ein hervorragendes Beispiel für einen modernen Serviceroboter, der nach Universalität strebt. Dank seiner Greifarme ähnelt er einem Menschen viel mehr als einem „intelligenten Wagen“. Der entscheidende Punkt sind jedoch die Fähigkeiten seiner mechanischen Arme. Er kann Taschen, Pakete, Körbe, Eimer, verschiedene Behälter und andere Gegenstände tragen. Darüber hinaus kann er verschiedene Werkzeuge benutzen, Knöpfe drücken (zum Beispiel einen Aufzugsknopf) und mit seinen Besitzern „kommunizieren“. AEO hat sich bereits in medizinischen Einrichtungen etabliert und übernimmt dort Aufgaben von Assistenzkräften.
Fast wie Menschen, oder: Welche Serviceroboter werden morgen erscheinen?
Die Zukunft universeller Serviceroboter liegt natürlich bei humanoiden Modellen. Beispiele, die dieser Idee nahekommen, sind: Tesla Bot Optimus und AbbildungAusgehend von all dem oben Gesagten und unter Berücksichtigung der Richtung, in die sich der Fortschritt bewegt, wollen wir versuchen, das „Porträt“ des universellen Serviceroboters der Zukunft zu beschreiben.
Es wird sich um ein menschenähnliches Gerät handeln, etwa so groß wie ein durchschnittlicher Mensch, ausgestattet mit einem Computer, zwei Beinen, zwei Armen und einem Kopf, das sich in Fußgängergeschwindigkeit fortbewegen kann. Die Hauptmaterialien für den Bau eines solchen Roboters werden höchstwahrscheinlich Kunststoff, Silikon und Metall sein. Um seine Fähigkeiten zu erweitern, kommuniziert er mit einem zentralen Steuerungssystem, das von allen Robotern genutzt wird, und möglicherweise in begrenztem Umfang mit dem Internet. Gleichzeitig wird auch ein vollautonomer Modus verfügbar sein. Bediener (oder einfach Besitzer) können frei mit ihm kommunizieren. Zu seinen Hauptaufgaben gehören Hausarbeiten (einschließlich der Bedienung von Haushaltsgeräten), die Pflege von Haustieren und Pflanzen, Einkaufen, Reinigen im Innen- und Außenbereich, Garten- und Landschaftspflege, das Ausliefern von leichten Gegenständen, das Tragen von Lasten, die Unterstützung von Angehörigen und ähnliche Aufgaben. Darüber hinaus wird er höchstwahrscheinlich auch die Rolle eines interessanten Gesprächspartners und allgemein eines Begleiters übernehmen.
Hier kommen wir zum wichtigsten Detail im Bild des universellen Serviceroboters der Zukunft: Künstliche Intelligenz bildet die Grundlage seiner Software. Im Wesentlichen hängt die Komplexität der Roboterfunktionen maßgeblich vom Entwicklungsstand der KI ab. Je fortschrittlicher die KI wird, desto komplexere Aufgaben kann ein Roboter bewältigen und desto wichtiger wird seine Rolle in unserem Leben.
Gleichzeitig ist zu beachten, dass die meisten Roboter, genau wie heute, virtuelle digitale Agenten sein werden, die für die Arbeit mit Informationen und im Internet konzipiert sind. Zum Beispiel unsere Pitch Avatar.